SONDERAUSSTELLUNGEN

14. Juni bis 13. September 2026

Inspiration Struwwelpeter. Künstlerische Positionen zu Heinrich Hoffmanns Klassiker

Die Ausstellung auf der Galerie des Museums präsentiert Arbeiten von Angela Bugdahl, Emmanuelle Houdart, Alfred Hrdlicka, James Krüss, Thusjanthan Manoharan, Marie Marcks, Noa, Max Pedreira, Marianne Petit, Christian Schad, Peter Schönwandt, Hann Trier, Heinz Zimmermann und anderen.

Heinrich Hoffmanns Bilderbuchklassiker „Der Struwwelpeter“ interessiert Kunstschaffende seit seinem Erscheinen im Jahr 1845. Die archetypischen Bilder, die Heinrich Hoffmann ursprünglich für seinen kleinen Sohn Carl ersonnen hatte, führen schon seit langem ein Eigenleben im kollektiven Bildgedächtnis vieler Zeitgenossen. Vieldeutig, amüsierend, anheimelnd, irritierend, inspirierend, provozierend, beruhigend, beunruhigend brodeln sie im Topf der eigenen Kindheitserinnerungen. Bei manchen schlummern diese Fragmente der Kindheit in den Tiefen des Unbewussten, bis sie mit künstlerischen Mitteln an die Oberfläche gespült werden. Mal originalgetreu und gegenständlich, mal eruptiv und rätselhaft-abstrakt.

Bis auf Weiteres

Der Collage-Struwwelpeter. Papierarbeiten von Heiner Meermeyer

Die Ausstellung präsentiert Kunst-Collagen von Heiner Meermeyer. Mit Skalpell, Schere und Klebstoff transferiert der Künstler Figuren aus Hoffmanns Bilderbüchern auf Hintergründe aus Kunstmagazinen. So entstehen überraschende neue Zusammenhänge. Zu sehen sind auch Originale von Heinrich Hoffmann, der selbst im 19. Jahrhundert mit geklebten Bildern experimentierte. Eine Kreativstation lädt Besucherinnen und Besucher zum Gestalten eigener Collage-Kunstwerke ein.

Und außerdem:

Spiel mit! Der Struwwelpeter in Gesellschafts- und Kartenspielen

Eine große Vitrine mit Spielen ist der Auftakt zur Ausstellung, die ab Juni 2026 präsentiert wird. Mitspielen könnt Ihr bereits jetzt im Struwwel-Forum in der 2. Etage. Dort gibt es verstruwwelte Spiele zum Ausprobieren.

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