SONDERAUSSTELLUNGEN

Nur noch bis 19. April 2026

Ivan Gantschev. Retrospektive zum 100. Geburtstag des Bilderbuchkünstlers

Die Ausstellung auf der Galerie präsentiert die magische Bilderwelt von Ivan Gantschev (1925-2014) mit mehr als 70 Originalen. Der bulgarisch-deutsche Künstler, der über 70 Bilderbücher illustriert hat, lebte seit 1967 in Frankfurt am Main. Die meisten Geschichten zu seinen Büchern hat er selbst geschrieben. Sie handeln immer von Tieren und auch von Menschen, die mit den Tieren zu tun haben. Sie erzählen von Gut und Böse, von der Natur und von Freundschaft.

Inspiriert von den Originalen, dürfen kleine und große Kreative am Maltisch in der Ausstellung selbst zeichnen und malen. Die gemütliche Leseecke bietet Bilderbücher von Ivan Gantschev in verschiedenen Sprachen zum Schmökern an. Die Ausstellung findet auf der Galerieebene in der dritten Etage des Museums statt und ist leider nicht barrierefrei zugänglich.

25. April bis 7. Juni 2026

Struwwelpeter im Kubus des Lichts. Installationen von Thusjanthan Manoharan

Der Frankfurter Künstler inszeniert die Geschichten aus dem Struwwelpeter als dreidimensionale Lichtkunstinstallationen.

Thusjanthan Manoharan wurde in Sri Lanka geboren. Schon als Kind interessierte er sich für Kunst, Sport und Lyrik. Mit sieben Jahren flüchtete er infolge des Bürgerkriegs mit seiner Mutter nach Deutschland und verbrachte die ersten Jahre in einem Asylbewerberheim in Bad Soden. Mit 15 kam er in ein Jugendheim in Wiesbaden. Aus dieser Erfahrung von Einsamkeit und Eigenständigkeit vertiefte sich seine Hingabe zur Kunst, zu Gedichten und Rap-Texten.

Thusjanthan Manoharan studierte er an der Goethe-Universität Frankfurt. Werke von ihm wurden u. a. beim Leselenz (2021) in Hausach und 2023 im Klingspor Museum in Offenbach gezeigt. 2024 stellte er in mehreren Ausstellungen aus. 2025 folgten Präsentationen im Kunstverein Montez und bei Süwag in Frankfurt am Main. Derzeit studiert er an der HfG Offenbach am Main. In seiner Arbeit für das Struwwelpeter Museum entwickelt er mit Licht, Animationen und Zeichnungen eine neue Perspektive auf den alten Bilderbuchklassiker und seine Themen.

Thusjanthan Manoharan im Museum. Foto: Len Oswald

Bis auf Weiteres

Der Collage-Struwwelpeter. Papierarbeiten von Heiner Meermeyer

Die Ausstellung präsentiert Kunst-Collagen von Heiner Meermeyer. Mit Skalpell, Schere und Klebstoff transferiert der Künstler Figuren aus Hoffmanns Bilderbüchern auf Hintergründe aus Kunstmagazinen. So entstehen überraschende neue Zusammenhänge. Zu sehen sind auch Originale von Heinrich Hoffmann, der selbst im 19. Jahrhundert mit geklebten Bildern experimentierte. Eine Kreativstation lädt Besucherinnen und Besucher zum Gestalten eigener Collage-Kunstwerke ein.

Und außerdem:

Spiel mit! Der Struwwelpeter in Gesellschafts- und Kartenspielen

Eine große Vitrine mit Spielen ist der Auftakt zur Ausstellung, die ab Mai 2026 präsentiert wird. Mitspielen könnt Ihr bereits jetzt im Struwwel-Forum in der 2. Etage. Dort gibt es verstruwwelte Spiele zum Ausprobieren.

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